Abschlussausstellung

Kunstwerke selbst gestalten

Nachdem die Kinder sehr viel über die Arbeit von Friedensreich Hunderwasser erfahren haben, konnten sie nun selbst Kunstwerke gestalten.

Auf Rigips-Platten haben sie aus unterschiedlichen Materialien Mosaike gestaltet. Verwendet haben sie Fliesenteile, Knöpfe, rote Linsen, Muggelsteine und Stoff.

Die Geschichte von der traurigen Prinzessin

In dieser Geschichte geht es um eine Prinzessin, die immer traurig ist. Ihr Vater der König möchte seine Tochter endlich lachen sehen und verspricht daher demjeneigen, der es schafft, sie zum Lachen zu bringen, nicht nur die Prinzessin zur Frau sondern auch das Königreich.

Ein junger Malergeselle schafft das Unmögliche indem er die Schloßmauern kunterbunt anmalt und damit die Prinzessin zum Lachen bringt.

 

Im Rahmen unseres Kunstprojektes war es nun die Aufgabe der Kinder, in die Rolle des Malergesellen zu schlüpfen und das Schloss Kuntebunt zu bauen und dann zu malen. 

 

Besuch im Hundertwasser- haus

Im Rahmen unseres Kunstprojektes haben wir am Freitag, dem 27.1.2012, das Hundertwasserhaus im 3. Bezirk besucht.

Unsere Kunstpädagogin hat die Kinder durch das Haus geführt und an Hand der Besonderheiten dieses Bauwerks mit den Kindern die Arbeit von Friedensreich Hundertwasser besprochen.

 

Große Kunst in Kinderhand - Mit Kindern Kunst erleben!

Wir starten am Freitag, den 13. Jänner 2012, unser 2. Projekt mit den Vorschulkindern. Voraussichtliche Dauer des Projektes: 8 – 9 Wochen.

Kinder und große Maler – passt das zusammen? Können die Kleinen schon die Werke großer Künstler begreifen?

Kunstgeschichte ist die Betrachtung der Kunst aus den Kinderschuhen heraus. Gerade aus diesen Gründen gehen Kinder oftmals hemmungsloser mit großer Kunst um als Erwachsene. Sind doch oft die Bilder großer Meister gar nicht so weit entfernt von der Darstellungsfähigkeit und dem Verständnis von Kindern. Kunst birgt immer ein Geheimnis, regt zu Fantasie an und lässt Möglichkeiten zur Sensibilität.

Ein Bild zu betrachten heißt sich Zeit zu nehmen, zu warten, zu beobachten und ein Kunstwerk „kommen“ zu lassen. Erwachsene haben inmitten der Reizüberflutung oft verlernt, vor einem Bild zu verweilen und nur zu beobachten. Kinder hingegen erleben ein einzelnes Bild in gebannter Faszination. Es gibt viele Wege, Kinder und große Kunst zusammenzuführen.

Kunsterfahrungen wie Malen, Zeichnen, Bauen, Tanzen oder Erfinden sind Ausgangspunkt aller Selbstbildung. Problemlösendes Denken entwickelt sich nur dort, wo Kinder von klein auf die Möglichkeit haben, neue Welterfahrungen zu machen. Ästhetische Bildung regt Kinder an, innere und äußere Bilder zu sammeln und zu gestalten. Das eigene Tun der Kinder ermöglicht es ihnen, sich zu entfalten, setzt Ideen und Energie frei und eröffnet den Zugang zur Kunst.

Wir wollen mit unserem Projekt:

  • Kinder zu einem ganzheitlichem Kunstverständnis hinführen;
  • den Kindern Scheu und Schwellenangst vor Kunstgeschichte, Galerien, Museen und Künstlern nehmen;
  • Verständnis für Kunstwerke wecken;
  • Kindern über das vertiefte Kunsterlebnis einen Zugang  zur Welt der Erwachsenen ermöglichen;
  • Kinder zu ästhetischem Empfinden und Genuss hinführen;
  • über das Erleben von Bildinhalten das soziale und emotionale Verhalten bei Kindern fördern;
  • die sprachliche Ausdrucksfähigkeit erweitern;
  • Fantasie und Kreativität durch die Betrachtung und Verinnerlichung eines Gemäldes fördern, sowie durch eigenes Gestalten und Tun;
  • durch entstandene Werke das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl stärken;
  • Kinder ermutigen eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen;
  • unterschiedliche Materialien und Techniken kennenlernen und ausprobieren, sowie den Umgang mit Pinsel und Farben forcieren;
  • Anerkennung und Wertschätzung erfahren.

Leitmotiv und oberster Grundsatz dabei ist, dass die Kinder an ihre eigenen Erfahrungen anknüpfen und ihre eigenen Gestaltungswege und Ausdrucksformen suchen. In diesem Sinne soll die Beschäftigung mit bildender Kunst für die Kinder eine Hilfe zur Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und zum Begreifen der Welt darstellen.

Dieses Projekt soll den Kindern eine Fülle von Anregungen geben und ihren bildnerischen Aussageumfang erweitern, es soll Möglichkeiten schaffen und die Kinder sollen wertvolle Erfahrungen mit der Kunst machen, die in Erinnerung bleiben!

Für den ersten Projekttag haben wir die Kunstpädagogin Mag. Regina Brandtweiner zu uns eingeladen und begeben uns mit ihr auf die Spur von Friedensreich Hundertwasser, welcher sich über seine Bilder hinaus in der Architektur ein Denkmal setzte, ein zeitgenössischer Künstler, der die bunte Vielfalt von Farben sehr aufwendig und kreativ einsetzte.

Auf ein buntes, kreatives Abenteuer mit ihren Kindern freuen sich

Ulla und Bettina