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Quiz Antworten
1. Welcher Orden kaufte das Gebäude?
b) die Jesuiten
Nach dem Tod Kaiser Karl VI. (1685-1740) ergriff der Jesuitenorden im Jahr 1743 die Initiative ein Seminarium nobilium in dem ehemaligen Lustschloss zu errichten. Der erste Entwurf des vorgelegten Lehrplans stieß zunächst auf Ablehnung, da er nur ein klassisches Gymnasial- und Philosophiestudium vorsah und die adeligen Übungen sowie juristischen Kurse nicht miteinbezog. 1745 legten die Jesuiten einen weiteren Lehrplan vor, welcher dieses Mal die Zustimmung der Hofkommission fand, sodass am 24. Februar 1746 schließlich ein Kaufvertrag zwischen dem kaiserlichen Hof und dem Jesuitenorden österreichischer Provinz abgeschlossen werden konnte.
2. Welche Funktion hatte die Favorita zu diesem Zeitpunkt?
c) Militärkaserne
Maria Theresia entschloss sich nach dem Tod ihres Vaters die Favorita nicht weiter als Sommerresidenz zu verwenden und bevorzugte stattdessen das Schloss Schönbrunn. Das ehemalige Lustschloss diente zunächst als Militärkaserne und Theaterdepot, bis es 1746 an die Jesuiten verkauft wurde.
3. Wie viel kostete die Favorita?
c) 30.000 Gulden
Die Favorita wurde den Jesuiten um 30.000 Gulden verkauft. Zur Vorstellung: 1 Gulden = 60 Kreuzer. Ein einfacher Tageslohn betrug im Jahr 1746 15 Kreuzer am Tag. Für 1 Gulden konnte man entweder 23 kg Brot, 5,6 kg Rindfleisch oder 11,7 l Wein kaufen.
5. Welche adeligen Exerzitien sollten unterrichtet werden?
b) Reiten, Tanzen, Fechten
Seit der Begründung des adeligen Jesuitenkollegs, verpflichteten sich die Jesuiten die sogenannten adeligen Übungen Reiten, Fechten und Tanzen in ihren Studienplan einzubauen. Zwar konnten diese Exerzitien im Zuge der Umbauarbeiten und aufgrund einer fehlenden Reitschule nicht sofort eingeführt werden, doch stellten sie im Laufe der 1750er Jahre einen festen Bestandteil im Schulalltag dar, eine Tradition, die bis ins frühe 20. Jahrhundert gepflegt wurde.
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